metamizol

Metamizol

Metamizol ist ein rezeptpflichtiges Schmerzmittel mit schmerzlindernder, fiebersenkender und krampflösender Wirkung. Der Wirkstoff wird auch als Novaminsulfon bezeichnet und kann bei starken Schmerzen, hohem Fieber oder krampfartigen Beschwerden eingesetzt werden.

Metamizol wirkt nicht wie ein klassisches entzündungshemmendes Schmerzmittel. Es senkt Schmerzen und Fieber und lindert zusätzlich krampfartige Beschwerden, zum Beispiel wenn glatte Muskulatur beteiligt ist.

Damit du Metamizol anfragen kannst, kannst du über unseren Kundenservice eine Anfrage stellen. Dabei füllst du einen medizinischen Fragebogen aus, den anschließend ein Arzt auswertet. Spricht nichts dagegen, wird dir ein Rezept ausgestellt, das wir an die Versandapotheke weiterleiten.

Metamizol anfragen:

DosisMengePreisDiagnose
500 mg100 Tabletten€ 129,-Anfragen
500 mg200 Tabletten€ 179,-Anfragen
500 mg100 ml Tropfen€ 129,-Anfragen
500 mg200 ml Tropfen€ 179,-Anfragen

Was ist Metamizol?

Metamizol ist ein stark wirksames Schmerzmittel mit fiebersenkender und krampflösender Wirkung. Der Wirkstoff wird auch als Novaminsulfon bezeichnet und gehört zu den Pyrazolon-Derivaten.

Metamizol wird vor allem bei starken Schmerzen, hohem Fieber und krampfartigen Schmerzen eingesetzt, wenn andere Behandlungen nicht ausreichen oder nicht geeignet sind.

Im Unterschied zu vielen klassischen Schmerzmitteln steht bei Metamizol nicht die entzündungshemmende Wirkung im Vordergrund. Besonders relevant sind die schmerzlindernde, fiebersenkende und krampflösende Wirkung.

Metamizol ist verschreibungspflichtig. Eine Behandlung kann über unseren Kundenservice angefragt werden. Ein Arzt prüft deine Angaben und entscheidet, ob eine Verschreibung medizinisch vertretbar ist.



Wie wirkt Metamizol?

Metamizol beeinflusst die Schmerz- und Fieberverarbeitung im Körper. Der genaue Wirkmechanismus ist nicht vollständig auf einen einzelnen Punkt festgelegt.

Der Wirkstoff kann die Bildung bestimmter Botenstoffe beeinflussen, die an Schmerz, Fieber und Reizweiterleitung beteiligt sind. Dadurch können Schmerzen abgeschwächt und erhöhte Körpertemperatur gesenkt werden.

Zusätzlich besitzt Metamizol eine krampflösende Komponente. Diese kann bei krampfartigen Schmerzen eine Rolle spielen, etwa wenn glatte Muskulatur beteiligt ist.

Die Wirkung kann je nach Person, Dosis, Darreichungsform, Beschwerdebild und Begleitmedikation unterschiedlich ausfallen.



Wofür wird Metamizol eingesetzt?

Metamizol wird bei starken Schmerzen, hohem Fieber und krampfartigen Schmerzen eingesetzt. Es kommt häufig dann infrage, wenn andere Schmerzmittel nicht ausreichen, nicht vertragen werden oder aus medizinischen Gründen nicht geeignet sind.

Typische Einsatzbereiche können unter anderem sein:

  • starke akute Schmerzen
  • starke chronische Schmerzen nach ärztlicher Prüfung
  • Schmerzen nach Operationen oder Verletzungen
  • krampfartige Bauchschmerzen
  • Kolikschmerzen nach ärztlicher Prüfung
  • Tumorschmerzen nach ärztlicher Prüfung
  • hohes Fieber, wenn andere Maßnahmen nicht ausreichend helfen

Ob Metamizol geeignet ist, hängt immer von der Ursache der Beschwerden, der bisherigen Behandlung, bestehenden Erkrankungen und anderen eingenommenen Medikamenten ab.



Welche Nebenwirkungen kann Metamizol haben?

Wie jedes wirksame Medikament kann auch Metamizol Nebenwirkungen verursachen. Dazu gehören unter anderem Hautreaktionen, Kreislaufbeschwerden, Blutdruckabfall, Übelkeit oder allergische Reaktionen.

Eine bekannte, seltene, aber sehr ernste Nebenwirkung ist die Agranulozytose. Dabei kommt es zu einer starken Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen. Dadurch können schwere Infektionen entstehen.

Zu möglichen Nebenwirkungen gehören unter anderem:

  • Hautausschlag oder Juckreiz
  • allergische Reaktionen
  • Blutdruckabfall
  • Kreislaufbeschwerden
  • Übelkeit
  • Bauchbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Veränderungen des Blutbildes
  • selten schwere Infektionen durch Agranulozytose

Warnzeichen einer möglichen Agranulozytose können Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen sowie schmerzhafte Schleimhautveränderungen sein, besonders im Mund, in der Nase, im Rachen oder im Genital- und Analbereich.

Bei solchen Beschwerden sollte Metamizol nicht weiter eingenommen werden und die Anwendung muss medizinisch abgeklärt werden.



Ist Metamizol abhängig machend?

Metamizol gehört nicht zu den Opioiden und macht nicht in der gleichen Weise abhängig wie opioidartige Schmerzmittel. Trotzdem sollte es nicht leichtfertig oder dauerhaft ohne medizinische Prüfung angewendet werden.

Die Risiken von Metamizol liegen weniger in einer klassischen Abhängigkeit, sondern vor allem in möglichen Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und seltenen schweren Blutbildveränderungen.

Deshalb sollte Metamizol nur dann angewendet werden, wenn die Beschwerden und die medizinische Situation zur Behandlung passen.



Welche Wechselwirkungen sind bei Metamizol möglich?

Metamizol kann mit verschiedenen Medikamenten wechselwirken. Besonders relevant sind Arzneimittel, die das Blutbild, das Immunsystem, die Leber, die Nieren oder die Wirkstoffspiegel anderer Medikamente beeinflussen.

Vorsicht ist besonders bei folgenden Medikamenten und Wirkstoffgruppen erforderlich:

  • Methotrexat
  • Ciclosporin
  • Valproat
  • Bupropion
  • blutdrucksenkende Medikamente
  • blutverdünnende Medikamente nach ärztlicher Prüfung
  • andere Medikamente mit Einfluss auf das Blutbild

Metamizol kann die Wirkung bestimmter Arzneistoffe verändern. Bei Methotrexat ist besondere Vorsicht geboten, da das Risiko für Blutbildveränderungen steigen kann.

Auch Alkohol kann die Verträglichkeit beeinflussen. Deshalb sollte während der Einnahme vorsichtig mit Alkohol umgegangen oder ganz darauf verzichtet werden.



Wann darf Metamizol nicht oder nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden?

Metamizol ist nicht für jede Person geeignet. Nicht angewendet werden sollte Metamizol unter anderem bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Metamizol, andere Pyrazolone oder bestimmte Bestandteile des jeweiligen Präparats.

Besondere Vorsicht ist erforderlich bei:

  • früherer Agranulozytose oder Blutbildveränderungen
  • Störungen der Knochenmarksfunktion
  • Erkrankungen des blutbildenden Systems
  • bekannter Unverträglichkeit gegen Schmerzmittel
  • Asthma oder Neigung zu allergischen Reaktionen
  • niedrigem Blutdruck oder Kreislaufproblemen
  • Leber- oder Nierenerkrankungen
  • gleichzeitiger Einnahme von Methotrexat
  • Schwangerschaft oder Stillzeit
  • höherem Alter

Bei Personen mit Kreislaufproblemen kann Metamizol einen Blutdruckabfall begünstigen. Bei Blutbildstörungen, früheren schweren Arzneimittelreaktionen oder gleichzeitiger Einnahme bestimmter Medikamente ist eine besonders sorgfältige ärztliche Prüfung notwendig.



Was ist bei Metamizol besonders wichtig?

Bei Metamizol sind Warnzeichen für schwere Blutbildveränderungen besonders ernst zu nehmen. Dazu gehören plötzliches Fieber, Halsschmerzen, Schüttelfrost, starke Abgeschlagenheit oder entzündete Schleimhäute.

Solche Beschwerden können harmlos wirken, sollten während einer Metamizol-Behandlung aber nicht ignoriert werden. In diesem Fall sollte die Einnahme beendet und eine medizinische Abklärung veranlasst werden.

Außerdem sollte Metamizol nicht mit anderen Medikamenten kombiniert werden, ohne mögliche Wechselwirkungen zu prüfen. Das gilt besonders bei Methotrexat und anderen Wirkstoffen mit Einfluss auf Blutbild oder Immunsystem.



Metamizol anfragen statt direkt kaufen

Metamizol ist nicht frei verkäuflich. Eine Behandlung kann über unseren Kundenservice angefragt werden. Dazu füllst du einen medizinischen Fragebogen aus, der anschließend von einem Arzt geprüft wird.

Ein Arzt entscheidet, ob eine Verschreibung medizinisch vertretbar ist. Dabei werden unter anderem deine Beschwerden, bisherige Behandlungen, bestehende Erkrankungen und andere Medikamente berücksichtigt.

Nur wenn nichts gegen die Anwendung spricht, kann ein Rezept ausgestellt und an eine zugelassene Versandapotheke weitergeleitet werden.

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