tilidin

Tilidin

Tilidin ist ein mittelstark wirksames Schmerzmittel, das bei mäßig starken bis starken Schmerzen eingesetzt wird. Es gehört zur Gruppe der Opioide und wird in Deutschland häufig in Kombination mit Naloxon angeboten.

In dieser Kombination fällt Tilidin als Retardtablette mit verzögerter Wirkstofffreisetzung nicht unter die BtM-Rezeptpflicht. Diese feste Darreichungsform kann daher über ein normales Rezept verordnet werden, sofern die gesetzlichen Vorgaben für diese Zubereitung erfüllt sind.

Damit du Tilidin Retardtabletten bestellen darfst, kannst du über unseren Kundenservice eine Anfrage stellen. Dabei füllst du einen medizinischen Fragebogen aus, den anschließend ein Arzt auswertet. Spricht nichts dagegen, wird dir ein Rezept ausgestellt, das wir an die Versandapotheke weiterleiten.

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DosisMengePreisDiagnose
50/4 mg20 Retardtabletten€ 75,-Anfragen
50/4 mg50 Retardtabletten€ 125,-Anfragen
50/4 mg100 Retardtabletten€ 205,-Anfragen
100/8 mg20 Retardtabletten€ 85,-Anfragen
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200/16 mg100 Retardtabletten€ 245,-Anfragen

Was ist Tilidin?

Tilidin ist ein mittelstark wirksames Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide. Es wird bei mäßig starken bis starken Schmerzen eingesetzt, wenn einfachere Schmerzmittel nicht ausreichen oder nicht geeignet sind.

In Deutschland wird Tilidin häufig als Kombination aus Tilidin und Naloxon angeboten. Tilidin ist dabei der schmerzlindernde Wirkstoff. Naloxon wird zugesetzt, um eine missbräuchliche Anwendung zu erschweren.

In dieser Kombination fällt Tilidin als Retardtablette mit verzögerter Wirkstofffreisetzung nicht unter die BtM-Rezeptpflicht. Diese feste Darreichungsform kann daher über ein normales Rezept verordnet werden, sofern die gesetzlichen Vorgaben für diese Zubereitung erfüllt sind.

Tilidin ist verschreibungspflichtig. Eine Behandlung kann über unseren Kundenservice angefragt werden. Ein Arzt prüft deine Angaben und entscheidet, ob eine Verschreibung medizinisch vertretbar ist.



Wie wirkt Tilidin?

Tilidin wirkt im zentralen Nervensystem. Der Wirkstoff beeinflusst dort die Verarbeitung und Wahrnehmung von Schmerzsignalen.

Tilidin selbst ist eine Vorstufe. Im Körper wird es zu einem wirksamen Stoff umgewandelt, der an Opioid-Rezeptoren bindet. Dadurch wird Schmerz nicht unbedingt vollständig ausgeschaltet, aber meist deutlich abgeschwächt wahrgenommen.

Bei vielen Tilidin-Präparaten ist zusätzlich Naloxon enthalten. Naloxon soll vor allem verhindern, dass Tilidin in sehr hoher Dosierung oder auf missbräuchliche Weise angewendet wird.

Bei Retardtabletten wird der Wirkstoff verzögert freigesetzt. Dadurch steigt die Wirkung nicht so schnell an wie bei sofort freisetzenden Präparaten, hält dafür aber länger und gleichmäßiger an.



Wofür wird Tilidin eingesetzt?

Tilidin wird bei mäßig starken bis starken Schmerzen eingesetzt. Es kommt vor allem dann infrage, wenn einfache Schmerzmittel nicht ausreichend wirken oder aus medizinischen Gründen nicht geeignet sind.

Typische Einsatzbereiche können unter anderem sein:

  • mäßig starke bis starke Schmerzen
  • stärkere Rückenschmerzen nach ärztlicher Prüfung
  • Schmerzen nach Verletzungen
  • Schmerzen nach Operationen
  • orthopädische Schmerzen nach ärztlicher Prüfung
  • chronische Schmerzen, wenn andere Mittel nicht ausreichen

Ob Tilidin geeignet ist, hängt immer von der Ursache der Schmerzen, der bisherigen Behandlung, bestehenden Erkrankungen und anderen eingenommenen Medikamenten ab.



Was bedeutet Retardtablette bei Tilidin?

Eine Retardtablette gibt den Wirkstoff verzögert frei. Dadurch wird Tilidin nicht auf einmal, sondern über einen längeren Zeitraum abgegeben.

Der Vorteil liegt in einer gleichmäßigeren und länger anhaltenden Wirkung. Diese Darreichungsform wird deshalb eher bei Beschwerden eingesetzt, bei denen eine längere Schmerzlinderung gewünscht ist.

Retardtabletten sollten nicht zerkaut, zerbrochen oder zerdrückt werden, sofern das jeweilige Präparat dies nicht ausdrücklich erlaubt. Sonst kann zu viel Wirkstoff auf einmal freigesetzt werden.

Gerade bei Tilidin/Naloxon-Retardtabletten ist die korrekte Einnahme wichtig, damit die verzögerte Wirkstofffreisetzung erhalten bleibt.



Welche Nebenwirkungen kann Tilidin haben?

Wie jedes stark wirksame Schmerzmittel kann auch Tilidin Nebenwirkungen verursachen. Häufig beschrieben werden unter anderem Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Müdigkeit, Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwitzen und Magen-Darm-Beschwerden.

Zu möglichen Nebenwirkungen gehören unter anderem:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schwindel
  • Müdigkeit oder Benommenheit
  • Kopfschmerzen
  • Schwitzen
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall oder andere Magen-Darm-Beschwerden
  • Nervosität
  • Schläfrigkeit
  • Juckreiz oder Hautreaktionen

Da Tilidin auf das Nervensystem wirkt, kann es die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Autofahren, Radfahren, das Bedienen von Maschinen oder gefährliche Tätigkeiten können dadurch riskant sein, besonders zu Beginn der Einnahme oder nach einer Dosiserhöhung.

In seltenen Fällen können schwerere Reaktionen auftreten, etwa Atemprobleme, starke Kreislaufbeschwerden, allergische Reaktionen, Krampfanfälle oder deutliche Bewusstseinsveränderungen.



Kann Tilidin abhängig machen?

Tilidin gehört zu den Opioiden und kann bei längerer oder unsachgemäßer Anwendung abhängig machen. Das Risiko steigt vor allem bei höherer Dosierung, längerer Einnahme, früherer Abhängigkeitserkrankung oder nicht bestimmungsgemäßer Verwendung.

Auch wenn Tilidin häufig mit Naloxon kombiniert wird, bedeutet das nicht, dass kein Risiko besteht. Naloxon soll Missbrauch erschweren, hebt das Abhängigkeitsrisiko aber nicht vollständig auf.

Auch eine Gewöhnung ist möglich. Das bedeutet, dass die Wirkung mit der Zeit schwächer empfunden werden kann und dadurch der Wunsch nach einer höheren Dosis entsteht.

Nach längerer Einnahme können beim plötzlichen Absetzen Entzugsbeschwerden auftreten. Deshalb sollte Tilidin nicht abrupt eigenständig abgesetzt werden, wenn es länger angewendet wurde.



Welche Wechselwirkungen sind bei Tilidin möglich?

Tilidin kann mit verschiedenen Medikamenten und Substanzen wechselwirken. Besonders relevant sind Mittel, die ebenfalls beruhigend oder dämpfend auf das zentrale Nervensystem wirken.

Dazu gehören zum Beispiel Schlafmittel, Beruhigungsmittel, andere Opioide, bestimmte Antidepressiva, bestimmte Psychopharmaka, Alkohol und einige Medikamente gegen Epilepsie.

Solche Kombinationen können Müdigkeit, Benommenheit, Atemprobleme und eine eingeschränkte Reaktionsfähigkeit verstärken.

Alkohol sollte während der Einnahme von Tilidin vermieden werden. Alkohol kann die dämpfende Wirkung auf das Nervensystem verstärken und das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen.

Vorsicht ist außerdem bei blutverdünnenden Medikamenten wie Phenprocoumon erforderlich, da in Einzelfällen Veränderungen der Blutgerinnung beschrieben wurden.



Wann darf Tilidin nicht oder nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden?

Tilidin ist nicht für jede Person geeignet. Nicht angewendet werden sollte Tilidin unter anderem bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Tilidin, Naloxon oder andere Bestandteile des jeweiligen Präparats.

Besondere Vorsicht ist erforderlich bei:

  • Atemproblemen oder eingeschränkter Atemfunktion
  • Leber- oder Nierenerkrankungen
  • erhöhter Krampfneigung
  • Kopfverletzungen
  • Bewusstseinsstörungen
  • früherer Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten oder Drogen
  • gleichzeitiger Einnahme von Schlaf- oder Beruhigungsmitteln
  • gleichzeitiger Einnahme anderer Opioide
  • Schwangerschaft oder Stillzeit
  • höherem Alter

Bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion sowie bei älteren Personen kann eine besondere ärztliche Abwägung notwendig sein. Auch die Verträglichkeit und mögliche Wechselwirkungen müssen berücksichtigt werden.

Bei bekannter Abhängigkeit oder erhöhtem Missbrauchsrisiko muss besonders sorgfältig geprüft werden, ob Tilidin geeignet ist.



Was ist bei Tilidin besonders wichtig?

Tilidin sollte nicht eigenständig höher dosiert oder länger angewendet werden als medizinisch vorgesehen. Je länger und höher dosiert ein Opioid-Schmerzmittel angewendet wird, desto wichtiger ist die Kontrolle von Wirkung, Nebenwirkungen und Abhängigkeitsrisiko.

Tilidin/Naloxon-Retardtabletten sollten nur so eingenommen werden, wie es für das jeweilige Präparat vorgesehen ist. Das Zerkleinern oder unsachgemäße Anwenden kann die verzögerte Wirkstofffreisetzung verändern.

Warnzeichen wie Atemprobleme, starke Benommenheit, Verwirrtheit, Krampfanfälle, starke Kreislaufbeschwerden oder ungewöhnliche Bewusstseinsveränderungen sollten ernst genommen werden.



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Tilidin ist nicht frei verkäuflich. Eine Behandlung kann über unseren Kundenservice angefragt werden. Dazu füllst du einen medizinischen Fragebogen aus, der anschließend von einem Arzt geprüft wird.

Ein Arzt entscheidet, ob eine Verschreibung medizinisch vertretbar ist. Dabei werden unter anderem deine Beschwerden, bisherige Behandlungen, bestehende Erkrankungen und andere Medikamente berücksichtigt.

Nur wenn nichts gegen die Anwendung spricht, kann ein Rezept ausgestellt und an eine zugelassene Versandapotheke weitergeleitet werden.

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